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Auf dem Weg zum Mars

Aus technischer Sicht 2019-02-21 Kip Hanson Thomas Allerman

Der Raketentriebwerkshersteller Aerojet Rocketdyne arbeitet mit Sandvik Coromant zusammen, um sein neuestes Projekt - im wahrsten Sinne des Wortes - auf den Weg zu bringen.

​Ob es sich um Sportwettkämpfe oder die Erziehung von Teenagern handelt, nur wenige von uns würden bestreiten, dass Teamarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, in denen Menschenleben auf dem Spiel stehen. Als Steve Fonteyne, leitender Fertigungsingenieur bei Aerojet Rocketdyne, einem Lösungsanbieter für die Luft- und Raumfahrt, Derek Smith von Sandvik Coromant anrief und Unterstützung bei einem besonders schwierigen Werkstück anforderte, war die Antwort natürlich Ja.

Smith ist Prozessspezialist und CAM-Programmierer im Bereich Customized Solution Aerospace. Fast fünf Monate lang war er vor Ort in der Produktionsstätte von Aerojet Rocketdyne in Canoga Park, Kalifornien, in den USA tätig. Gemeinsam mit dem CNC-Programmierer George Hernandez und den Maschinenbedienern Enrique Guzman und Gurjit Matharu entwickelte Smith den komplexen Code, der für den Antrieb des fünfachsigen Bearbeitungszentrums des Unternehmens erforderlich ist. Smith und das Team von Aerojet Rocketdyne testeten die Werkzeuge, simulierten die Fertigungsprozesse und arbeiteten sehr sorgfältig, um das Werkstück fertigzustellen.

​Jeder Raumfahrtinteressierte hat wahrscheinlich bereits den Hauptmotor des Space Shuttle von Aerojet Rocketdyne gesehen. Er war über die gesamte 30-jährige Laufzeit des Programms ein wichtiger Bestandteil des NASA-Shuttles und wurde 135 Mal zum Start von Astronauten in den Orbit verwendet. Der Motor erzeugt Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius und genügend Schub, um 10 Blauwale aus dem Wasser zu heben. Er wird derzeit als RS-25-Triebwerk umfunktioniert, um für die nächste große Weltraumerkundungsrakete der NASA, das Space Launch System, eingesetzt zu werden. Dieses soll Astronauten wieder auf den Mond und anschließend zum Mars bringen.

Das ist einer der Gründe, warum sich die Geschäftsleitung von Aerojet Rocketdyne an Sandvik Coromant wandte. Das Unternehmen wollte Unterstützung bei der Bearbeitung der Hauptbrennkammer des RS-25. Hierbei handelt es sich um eine der vielen kritischen Komponenten des heute legendären Raketentriebwerks, das aus entsprechend robusten und hitzebeständigen Materialien besteht, um den höllischen Bedingungen, die in seinem feurigen Kern herrschen, standzuhalten.
 

​Hinter dieser Geschichte steckt jedoch mehr als nur die Bearbeitung eines besonders schwierigen Metalls – etwas, mit dem alle Projektbeteiligten bereits bestens vertraut waren.

Was dieses Projekt einzigartig machte, war ein Zeitplan, der keine Verzögerungen zuließ. Hinzu kam ein Werkstück, das zu diesem Zeitpunkt hunderttausende Dollar wert war, und eine Vielzahl zusätzlicher Herausforderungen, die selbst bei separater Betrachtung bereits ausreichend Anlass zur Sorge gegeben hätten. Dazu gehörte eine beträchtliche Anzahl neuer Schneidwerkzeuge und Werkzeughalter, eine neue Programmiersoftware, eine neue Werkzeugmaschine und ein noch nicht getesteter Bearbeitungsprozess. Damit war klar, dass dieses Projekt eine gewaltige Herausforderung für alle Beteiligten darstellte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Sandvik Coromant bei einem solchen Vorhaben Unterstützung anbietet. Im Jahr 2014 war der technische Vertriebsmitarbeiter Jim Courtney bereits an einem Projekt zur Reduzierung der Taktzeit beteiligt. Damit konnte Aerojet Rocketdyne Investitionen in mehrere Werkzeugmaschinen vermeiden und die Fertigung einer Produktreihe von Zulieferteilen zurück ins Haus holen.

​Das MCC-Projekt war ebenfalls erfolgreich. Nach umfangreichen Überprüfungen und erneuter Durchsicht der Rahmenbedingungen haben Smith und Hernandez Anfang 2018 den letzten Bearbeitungszyklus abgeschlossen. Die Brennkammer wurde dann zum Stennis Space Center der NASA in Mississippi transportiert und zum Testen an das neu entwickelte RS-25-Triebwerk montiert. Bereits bei den ersten von acht groß angelegten Bodentests konnte sie die Erwartungen weit übertreffen.

Jeder ist fasziniert von Raketen, am meisten jedoch die Menschen, die sie bauen. Die Mitarbeiter von Aerojet Rocketdyne Hernandez, Fonteyne, Guzman, Matharu und unzählige andere verdienen höchstes Lob für ihre Leistung, ebenso wie Derek Smith von Sandvik Coromant. Hätten sie nicht monatelang, fehlerlos bis spät in die Nacht gearbeitet und etliche Wochenenden geopfert, wäre es gut möglich gewesen, dass sich der nächste große Schritt in der Weltraumerforschung verzögert, oder gar in einem Desaster geendet hätte.

 

 

Ein wahrer Quantensprung/SiteCollectionImages/stories/Inside Manufacturing/IM_Gundrej_06.jpghttp://coromantadmin.prod.tibp.sandvik.com/de-de/mww/pages/im_godrej.aspx0x010100C568DB52D9D0A14D9B2FDCC96666E9F2007948130EC3DB064584E219954237AF3900FFEB28D1E96F42FE90C43C7046D97B7600DC64EFCBD50AD346B43095D4ABE0AC52Ein wahrer QuantensprungMit dem neuen Drehverfahren PrimeTurning™ von Sandvik Coromant konnte ein indischer Hersteller von Komponenten für die Luft- und Raumfahrt, der mit einem Großauftrag und einem schwer zerspanbaren Stahlwerkstoff konfrontiert war, die Produktivität steigern und die Taktzeiten verkürzen. Metalworking WorldInside metal cuttingIndia
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