-Deutsch -DE Einstellungen

Not signed-in

Einstellungen

Please select your country!

{{group.Text}}

{{"ifind_go-back" | translate}}

{{group.Text}}

Maschinenteile aus der Bretagne

Aus technischer Sicht 2018-01-25 Louise Nordström Audrey Bardou

Dank Risikobereitschaft, unternehmerisch geprägtem Management und einer frühzeitigen Ausrichtung auf neue Technologien hat sich das französische Unternehmen SMPL von einer kleinen, lokalen Feinmechanikwerkstatt zu einem Unternehmen entwickelt, das sich weltweit einen Namen gemacht hat.

​​An der Westküste Frankreichs, am Eingang zum weltberühmten Golf von Morbihan liegt das kleine Dorf Rochefort-en-Terre. Das auf einem Hügel gelegene Dorf mit seinen 700 Einwohnern ist bekannt für sein Schloss aus dem 12. Jahrhundert, seine engen, gepflasterten Gassen und vor allem für seine geschickten Handwerker und seinen Unternehmergeist.
Die SMPL (Société de Mécanique du Pays de Lanvaux) ist nur einen Steinwurf vom Dorf entfernt und verkörpert diese Eigenschaften. Die 1980 gegründete, 2.000 Quadratmeter große Feinmechanikwerkstatt ist eine regionale Erfolgsgeschichte. Allein im vergangenen Jahrzehnt hat sie ihren Umsatz verdoppelt, die Mitarbeiterzahl verdreifacht und die Arbeitsfläche vervierfacht. Die Feinmechanikwerkstattdient nun als Testwerkstatt für die neuesten Werkzeuge von Sandvik Coromant, mit denen maßgefertigte Maschinenteile für alle Bereiche bearbeitet werden, von der Landwirtschaft bis zur Luftfahrt. Inzwischen hat es sich von einem lokalen Betrieb in der Bretagne zu einem Unternehmen entwickelt, das die Welt im Blick hat und in Länder wie China, Brasilien und Südafrika liefert.
Diesen Aufstieg hat das Unternehmen Olivier Goëtnick zu verdanken, einem dynamischen Jungunternehmer aus einem nahegelegenen Ort. Goëtnick kannte sich in mechanischen Werkstätten aus. Er kaufte seine erste, als er 32 Jahre alt war. Zwei Jahre später erwarb er SMPL und kurze Zeit später inkorporierte er die dritte.

​„Als ich dazukam, war SMPL nur eine Zerspanungswerkstatt mit 12 Mitarbeitern“, erinnert sich Goëtnick, der heutige Geschäftsführer und Inhaber. „Die Eigentümer gingen in den Ruhestand und das Unternehmen wuchs und erneuerte sich nicht mehr. Wenn wir auf die gleiche Weise weitergemacht hätten, wären wir heute nicht hier.“
Die Umstrukturierung der SMPL begann mit einem Risiko. „Ich bin immer Risiken eingegangen, und es hat sich ausgezahlt“, erklärt Goëtnick. „Wenn du dazu nicht bereit bist, kommst du nirgendwo hin.“ Aber dieses Risiko war fast eine Nummer zu groß.
Vor etwa fünf Jahren bot ein auf Roboterzellen spezialisiertes Unternehmen – und einer der Marktführer für das Entgraten von Gussteilen für weltbekannte Automobilhersteller wie Renault und Peugeot – SMPL einen Großauftrag an. SMPL akzeptierte, da das Unternehmen unbedingt in einen neuen Markt eindringen wollte, aber es wurde bald kompliziert.
„Es war extrem viel Arbeit“, erinnert sich der technische Leiter Gérard Jobin, Goëtnicks rechte Hand. „Wir haben eher Geld verloren, als gewonnen, da wir mindestens 15 Arbeitsstunden für jedes Stück aufwenden mussten. Es war hoffnungslos.“

​Um nicht aus dem Vertrag aussteigen zu müssen, wandte sich das SMPL-Team an Sandvik Coromant. Diesen Markennamen eines Werkzeugherstellers hatte SMPL bei den Wettbewerbern gehört und investierte in die Silent Tools Produktpalette der Gruppe.
„Das hat alles verändert“, erläutert Jobin. „Plötzlich benötigten wir nur noch 10 Stunden für die Bearbeitung eines Bauteils, und das Resultat war perfekt – bis auf den Mikrometer genau.“
Diese Erfahrung war der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen SMPL und Sandvik Coromant. Die Bereitschaft, neue Werkzeuge auszuprobieren und "Pioniergeist" zu entwickeln, war letztendlich mit ausschlaggebend, dass SMPL ein Testpartner von Sandvik Coromant Produkten wurde - unter anderem für die Werkzeugkonzepte CoroCut QD, CoroTurn 300, CoroTurn Prime und CoroTurn QDY, das am 1. Oktober 2017 auf den Markt kam. „Ich konnte es nicht glauben, bis ich CoroTurn Prime Werkzeuge und das PrimeTurning Drehkonzept zum ersten Mal im Einsatz sehen konnte“, fährt Jobin fort und erwähnt die Möglichkeit, in alle Richtungen zu drehen. Er war so beeindruckt, dass er zwei Wochen vor dem offiziellen Start des Werkzeugsystems ein Video gedreht und online gestellt hat. Bis zum Starttag konnte er mehr als 11.000 Zugriffe verzeichnen.
Josselin Blanchet von der französischen Sandvik Coromant Niederlassung berichtet, dass die Zusammenarbeit zwischen SMPL und Sandvik Coromant von unschätzbarem Wert ist. „Unsere Partnerschaft basiert auf einem hohen Maß an Vertrauen und einem echten Know-how-Austausch“, erläutert er. „Wir sind hoch zufrieden.“

 

 

Auf die Größe kommt es an/SiteCollectionImages/stories/Inside Manufacturing/IM_PRO_CAM_06.jpghttp://coromantadmin.prod.tibp.sandvik.com/de-de/mww/pages/im_procam.aspx0x010100C568DB52D9D0A14D9B2FDCC96666E9F2007948130EC3DB064584E219954237AF3900FFEB28D1E96F42FE90C43C7046D97B7600DC64EFCBD50AD346B43095D4ABE0AC52Auf die Größe kommt es anEs ging um einen aussichtsreichen Auftrag über die Fertigung von 50 Kompressorgehäusen. Jedoch stellte die Bearbeitung der großen, kubischen 2,4-Tonnen-Werkstücke für die Schweizer Newcomer PRO-CAM CNC AG Neuland dar. Zusammen mit Sandvik Coromant als Partner bekam das Unternehmen den Zuschlag und lieferte sechs Monate später die fertigen Werkstücke aus. Metalworking WorldInside metal cuttingSwitzerland
Das dynamische Duo/SiteCollectionImages/stories/Inside Manufacturing/IM_PietroCarnaghi_01.jpghttp://coromantadmin.prod.tibp.sandvik.com/de-de/mww/pages/im_pietrocarnaghi.aspx0x010100C568DB52D9D0A14D9B2FDCC96666E9F2007948130EC3DB064584E219954237AF3900FFEB28D1E96F42FE90C43C7046D97B7600DC64EFCBD50AD346B43095D4ABE0AC52Das dynamische DuoPietro Carnaghi, führender Anbieter von Fertigungsverfahren mit Karusselldrehmaschinen, Portalfräsmaschinen und Multitask-Fertigungssystemen (FMS) arbeitet seit geraumer Zeit mit Sandvik Coromant zusammen, um seinen Kunden innovative schlüsselfertige Lösungen anbieten zu können. Coromant CaptoInside metal cuttingItaly
Zeit für die kleinen Dinge/SiteCollectionImages/stories/Inside%20Manufacturing/IM_Huston_01.jpg?RenditionID=7http://coromantadmin.prod.tibp.sandvik.com/de-de/mww/pages/im_houston.aspx0x010100C568DB52D9D0A14D9B2FDCC96666E9F2007948130EC3DB064584E219954237AF3900FFEB28D1E96F42FE90C43C7046D97B7600DC64EFCBD50AD346B43095D4ABE0AC52Zeit für die kleinen DingeKnust-Godwin LLC nutzte die schwächelnde Öl- und Gasindustrie als Gelegenheit, um sich in eine andere Richtung zu orientieren. Sandvik Coromant leistete hier Schützenhilfe. Inside metal cuttingUnited States
Die Fabrik der Zukunft im Labor/SiteCollectionImages/stories/Inside Manufacturing/IM_AMRC_01.jpghttp://coromantadmin.prod.tibp.sandvik.com/de-de/mww/pages/im_amrc.aspx0x010100C568DB52D9D0A14D9B2FDCC96666E9F2007948130EC3DB064584E219954237AF3900FFEB28D1E96F42FE90C43C7046D97B7600DC64EFCBD50AD346B43095D4ABE0AC52Die Fabrik der Zukunft im LaborMit seinem neuesten Projekt „Factory 2050“ arbeitet das Advanced Manufacturing Research Centre an einer neuen Industriellen Revolution. Metalworking World setzte sich mit Chief Technology Officer Sam Turner an einen Tisch und sprach mit ihm über Innovationen in der Fertigungstechnik. AerospaceInside metal cuttingGreat Britain

Wir verwenden Cookies um Ihre Online-Erfahrung zu verbessern. Mehr Informationen zu Cookies.